Mit Sortiment und Verkaufsablauf beginnen.

Bevor wir einen Shop gestalten, klären wir, was Sie verkaufen und wie Bestellungen bearbeitet werden. Physische Produkte, digitale Inhalte und unterschiedliche Kundengruppen bringen jeweils eigene Anforderungen mit. Varianten, Liefergebiete, Preisregeln und vorhandene Bestände beeinflussen sowohl die Oberfläche als auch die technische Umsetzung.

Wir erfassen außerdem, wer Produkte pflegt und welche Systeme bereits im Einsatz sind. Auf dieser Grundlage entsteht ein sinnvoller erster Umfang. Funktionen, die erst später benötigt werden, können getrennt geplant werden, damit die erste Veröffentlichung überschaubar bleibt.

Den Produktkatalog verständlich aufbauen.

Kategorien und Filter sollten der Art entsprechen, wie Kunden nach Ihren Produkten suchen. Eine gute Produktseite zeigt die entscheidenden Eigenschaften, nachvollziehbare Varianten, passende Bilder und die Informationen, die vor dem Kauf benötigt werden. Bei umfangreichen Sortimenten helfen konsistente Merkmale und saubere Daten mehr als eine große Zahl beliebiger Filter.

Wir planen den Katalog anhand tatsächlicher Beispieldaten. Dabei prüfen wir auch Sonderfälle wie fehlende Bilder, ähnliche Produktnamen oder unterschiedliche Verpackungseinheiten. Das verbessert die Grundlage für Darstellung, Suche, Import und spätere Pflege.

Einen klaren Kaufprozess entwickeln.

Der Weg vom Warenkorb zur Bestellung muss auf dem Smartphone ebenso verständlich sein wie am Desktop. Wir achten auf eindeutige Formularbeschriftungen, nachvollziehbare Versandinformationen und gut erkennbare Fehlermeldungen. Kunden sollten erkennen, welche Angaben benötigt werden und welcher nächste Schritt folgt.

Wir testen die vereinbarten Bestellabläufe mit verschiedenen Produkttypen, Varianten und Zahlungszuständen. Auch abgebrochene oder fehlgeschlagene Zahlungen gehören in die Prüfung. Änderungen am Checkout werden auf Ihren Geschäftsablauf abgestimmt und nicht nur anhand optischer Vorlieben entschieden.

Zahlungen und Versand passend zum Unternehmen wählen.

Welche Zahlungsdienste eingesetzt werden können, hängt unter anderem von Ihrem Unternehmenssitz, Ihren Verträgen und den angebotenen Produkten ab. Wir prüfen die technische Anbindung der von Ihnen gewählten Anbieter. Gebühren, Freischaltung und kaufmännische Bedingungen klären Sie mit dem jeweiligen Dienstleister.

Für den Versand benötigen wir Liefergebiete, Versandarten, Kostenregeln und mögliche Ausnahmen. Informationen zu Steuern, Rückgabe und weiteren geschäftlichen Bedingungen müssen von Ihnen fachlich geprüft bereitgestellt werden. Wir setzen die bestätigten Anforderungen technisch um und integrieren die Inhalte an passenden Stellen.

Warenwirtschaft und Shop zuverlässig verbinden.

Bei einer ERP-Anbindung muss eindeutig feststehen, welches System für Produktdaten, Preise und Lagerbestände zuständig ist. Wir prüfen Schnittstellendokumentation und Beispieldaten und definieren die Übertragungsrichtung sowie den Umgang mit Fehlern. Auch Produktkennungen, Varianten und doppelte Datensätze müssen zusammenpassen.

Unsere Arbeit an Nautical Fashion umfasst die Verbindung des Shops mit einer Warenwirtschaft sowie Onlinezahlungen. Solche Integrationen benötigen mehr als einen einmaligen Import: Aktualisierungen, unterbrochene Verbindungen und abweichende Daten werden im vereinbarten Umfang berücksichtigt und getestet.

Bestehende Shops mit kontrollierter Datenübernahme ablösen.

Ein Shopwechsel betrifft nicht nur das Design. Produkte, Bilder, Kategorien und gegebenenfalls weitere Daten müssen in die neue Struktur überführt werden. Wir erfassen die verfügbaren Quellen und vereinbaren ausdrücklich, welche Datentypen übernommen werden sollen. Ein Probeimport zeigt frühzeitig fehlende Felder und problematische Zuordnungen.

Für geänderte Produkt- und Kategorieadressen planen wir geeignete Weiterleitungen. Der Umschaltzeitpunkt und Änderungen während der Übergangsphase müssen abgestimmt werden. So lässt sich vermeiden, dass neue Bestellungen oder aktualisierte Bestände zwischen zwei Systemständen verloren gehen.

Mehrsprachigkeit und technische SEO zusammen planen.

Ein internationaler Shop benötigt passende Produktinformationen und einen klaren Wechsel zwischen seinen Sprachversionen. Wir besprechen, welche Märkte bedient werden und ob Produkte, Preise oder Lieferbedingungen unterschiedlich dargestellt werden müssen. Übersetzungen und kaufmännische Angaben benötigen Ihre Freigabe.

Aus SEO-Sicht betrachten wir Produkt- und Kategorieseiten, interne Verlinkungen, Sprachzuordnungen und den Umgang mit Filterkombinationen. Strukturierte Daten werden aus vorhandenen, überprüften Angaben erzeugt. Sichtbarkeit entsteht zusätzlich durch hilfreiche Inhalte und ein gutes Sortiment; eine bestimmte Platzierung lässt sich daraus nicht garantieren.

Kosten, Verantwortlichkeiten und Startumfang.

Die Anzahl der Produkte allein sagt wenig über den Entwicklungsaufwand aus. Ein sauber vorbereiteter Katalog kann leichter zu übernehmen sein als wenige Produkte mit komplexen Varianten und Sonderregeln. Schnittstellen, individualisierte Preislogik, Sprachversionen und Anforderungen an die Bestellbearbeitung beeinflussen die Kalkulation.

Wir erstellen einen Umfang mit konkreten Funktionen und Testfällen. Darin halten wir auch fest, wer Daten, Texte, Zahlungszugänge und Versandregeln liefert. Der Zeitplan berücksichtigt technische Abhängigkeiten und Freigaben externer Anbieter. Zusätzliche Funktionen werden separat bewertet, bevor sie Teil der Umsetzung werden.

Den Betrieb nach der Veröffentlichung einplanen.

Ein Shop bleibt nach dem Start ein laufendes technisches System. Änderungen an Produkten, Erweiterungen oder Zahlungsdiensten können den Kaufprozess beeinflussen. Eine passende Betreuung verbindet Sicherungen, notwendige Updates und wiederkehrende Prüfungen zentraler Funktionen. Zuständigkeiten für Datenpflege und Bestellungen bleiben eindeutig geregelt.

Unsere E-Commerce-Erfahrung umfasst unter anderem Nautical Fashion und den Buchshop Mansarda. Bei einer Übernahme bestehender Shops prüfen wir zuerst deren Zustand. Wartung und Weiterentwicklung können anschließend so vereinbart werden, dass sie zum Geschäftsmodell und zur eingesetzten Technik passen.

Häufige Fragen

Arbeiten Sie mit WooCommerce?

Ja, unsere Erfahrung umfasst WooCommerce und individuelle Anpassungen. Ob diese Lösung zu Ihrem Vorhaben passt, beurteilen wir anhand von Sortiment, Integrationen, Pflegeabläufen und technischen Anforderungen. Eine Plattformwahl steht erst nach dieser Prüfung fest.

Können Sie unseren bestehenden Shop verbessern?

Ja. Wir untersuchen Produktdarstellung, Kaufprozess, technische Komponenten und vorhandene Integrationen. Daraus entsteht ein Vorschlag für gezielte Änderungen oder einen umfassenderen Umbau. Ein Neubau ist nicht für jede Verbesserung erforderlich.

Können Preise und Bestände automatisch übernommen werden?

Wenn Ihr führendes System einen geeigneten Datenaustausch ermöglicht, prüfen wir eine entsprechende Integration. Dafür brauchen wir Dokumentation, Beispieldaten und eine klare Definition von Produktkennungen, Übertragungsintervallen und Fehlerbehandlung.

Liefern Sie auch Produkttexte und Bilder?

Wir können Inhaltsstruktur und Textbearbeitung vereinbaren. Produktdaten, fachliche Eigenschaften und verfügbare Bildrechte müssen aus überprüften Quellen stammen. Umfangreiche Katalogpflege oder neue Fotoproduktion gehört nur zum Projekt, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.

Wie werden Zahlungen vor dem Start getestet?

Wir nutzen die vom Anbieter vorgesehenen Testmöglichkeiten und prüfen vereinbarte erfolgreiche und fehlgeschlagene Abläufe. Vor echten Testzahlungen stimmen wir das Vorgehen ab. Freischaltung, Konten und Verträge müssen beim jeweiligen Zahlungsdienst vorhanden sein.

Ist laufende Shop-Betreuung möglich?

Ja. Sie kann Updates, Sicherungen, Prüfungen des Kaufprozesses und technische Unterstützung enthalten. Neue Funktionen und umfangreiche Integrationsänderungen werden gesondert geplant, soweit sie nicht bereits Teil des vereinbarten Betreuungsumfangs sind.